Geschichte schreiben

"Alles ist Erinnerung", schreibt Doris Dörrie in ihrem Buch "Leben. Schreiben. Atmen." (Diogenes, 2019). Ich habe die Filmemacherin und Autorin auf der Frankfurter Buchmesse erlebt, als sie ihr Buch vorgestellt hat - ein Plädoyer fürs Schreiben über das eigene Leben. "Schreibend erinnere ich mich an mich selbst. Was ist in meinem Gehirn an Bildern und Tönen gespeichert, was für Erinnerungen an Menschen, Orte, Tiere, Gefühle. Jeder von uns ist einzigartig."

Und dann fehlt oft der Mut zum ersten Schritt. Dörries Tipp dazu: Einfach anfangen, schreiben, jeden Tag und den inneren Kritiker mal in Urlaub schicken.

Denn, wer den Anfang hat, dem rollt sich der Faden meist über die Finger zum Knäuel: die Erinnerung an die Spaziergänge mit Brombeeren-Pflücken, Liebeskummer auf der Schulfahrt nach Brüssel oder einfach wohliges Genießen der frisch gebackenen Reibekuchen aus Omas Pfanne.

Erinnerungen sind an unsere Gefühle geknüpft. Insofern ist ein Beschäftigen mit dem eigenen Erleben immer eine Reise in die eigene Gefühlswelt - in die von damals und von heute. Geschichte schreiben wir mit solchen Erlebnissen, die uns im Herzen berührt haben.

 

 

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